Samstag 22.09.2012
Konzertfloor
Doors: 19:00h | Show: 20:00h
AK: 25 EUR | VVK: ab 20 EUR
Partyfloor
Doors: 00:30h
AK: alle Clubs 10 EUR | ein Club 6 EUR

 

BERLIN INDEPENDENT NIGHT 2012

ZITTY, TAPE.TV und FLUX FM präsentieren:

Live:
ADMIRAL FALLOW
folk . indie . UK

+
ANIMAL KINGDOM

indie . alternative . USA

+BENJAMIN FRANCIS LEFTWICH
indie . acoustic .folk . UK

+BLAUDZUN indie . acoustic . folk . NL

+DEEP SEA ARCADE psychedelic. indie. pop. AUS


+KAKKMADDAFAKKA indie . NO

+JONATHAN BOULET indie . AUS

+MEGA! MEGA! rock . indie . BLN

+MS MR pop . soul . USA

+NAGEL (VON MUFF POTTER) rock . indie . DE

+REPTILE YOUTH rock . indie . DK

+THE MINUTES rock . garage . blues . IRL

+TOY electro . pop . DE

+TUSQ rock . indie . DE

+STEAMING SATELLITES indie . electro . DE

+SWIM DEEP rock . grunge . UK

+THE VIEW indie . garage . UK

+WINTERSLEEP rock . UK

DJs:
VOSSI rock . alternative . punk . hc . all time favs
+WILD BUNCH party

Info:

Admiral Fallow
http://admiralfallow.com/

Neo-Folk-Bands sprossen vor guten zwei Jahren beinahe überall aus dem Boden. Die schottischen Admiral Fallow schafften durch ihren abwechselnden Boy-/Girl-Gesang und die orchestral extrem ausgeschmückten Stücke jedoch immer eine ganz besondere Form von independent Folk-Pop. Und auch wenn sie Kollegen wie Mumford & Sons oder Arcade Fire ähneln, kreieren sie ihre ganz eigenen, komplexen und lebensfrohen Songs, die im Ohr hängen bleiben. Nach ihrem Debütalbum erscheint nun zwei Jahre später der Nachfolger "Tree Bursts in Snow", welchen sie live bei der B.I.N. 2012 zum Besten geben werden.

Animal Kingdom
www.facebook.com/animalkingdommusic

Namedropping wäre bei dem britischen Trio Animal Kingdom spielend leicht, nahmen sie ihre beiden Alben doch mit großen Namen der Produzentenszene auf und spielten bereits im Vorprogramm diverser extrem erfolgreicher Indie-Formationen. Nötig haben sie das Definieren über protzige Namen allerdings nicht, sind sie mit ihrem elektronifizierten und leicht melancholischen Indie-Rock doch markant genug, um selbst bald ein großer Name zu werden. Nach dem mehrmonatigen Produktionsprozedere brennen die Jungs darauf, ihr zweites, im Mai 2012 erschienenes Studioalbum "The Looking Away" nun auch live zu performen.

Benjamin Francis Leftwich
www.benjaminfrancisleftwich.com/

Einmal den verträumten Blick und dazu eine Portion Zuckerwatte, bitte. So in etwa könnte man die sanftmütige Musik von dem jungen Briten Benjamin Francis Leftwich in der Kürze zusammenfassen. Seine musikalische Sozialisation durch Musiker wie Nick Drake oder Elliot Smith hört man ihm deutlich an. Bezaubernd schöne Singer-Songwriter-Stücke, die nicht selten an Damien Rice oder Joshua Radin erinnern, versammeln sich auf seinem Debütalbum "Last Smoke Before The Snowstorm".

Blaudzun
http://blaudzun.com/en/home

Singer-Songwriter müssen sich nicht selten den Vorwurf gefallen lassen, mit den immer gleichen Akkorden genau zu klingen, wie all die anderen Solo-Musiker mit Gitarre. So oft dieser Vorwurf nicht ganz unbegründet ist, prallt diese Kritik an Johann Sigmonds problemlos ab. Er gründete Blaudzun und addierte zu seinen Singer-Songwriter Stücken Streicher-Arrangements und leichtfüßige Gitarren, die gutmütigen Indie-Pop hervorzauberten, der einem geradezu leise ins Gesicht schreit: Das Leben ist schön.

Deep Sea Arcade
www.facebook.com/deepseaarcade

Auch wenn es die Filmindustrie gerne so vermittelt, an amerikanischen beziehungsweise australischen High Schools kann man nicht nur Football-Spieler oder Teil einer anderen Teamsportart werden, nein, die richtig coolen Jungs trafen sich bereits als Jugendliche zum Musik machen. So auch geschehen bei den Herren von Deep Sea Arcade. Diese sind nach all den Jahre bei einem Mix aus klassischem Psychedelic Rock, New Wave und Indie-Rock angekommen. Spielwütig und mit ihrem aktuellen Album "Outlands" werden die Australier in diesem Jahr auch eine Bühne der B.I.N. bespielen.

Kakkmaddafakka
http://kakkmaddafakka.com/

Zwei Phänomene hat diese Band aus Norwegen defintiv inne, erstens, dass es einfach unmöglich ist, ihren Namen korrekt zu schreiben und zweitens, dass sie trotz acht Jahren Bandbestehens erst auf zwei Studioalben zurückblicken können. Kein Wunder, machten Kakkmaddafakka doch die klassische Band-Entwicklung durch: Als Schulfreunde kennengelernt, alle Jugendzentren des Landes durchspielt, um letztlich doch einen Plattenvertrag zu ergattern und die Jugendzentren durch die großen Bühnen und Festivals zu ersetzen. Mit Hits wie "Restless" machten sie sich einen Namen und verwandeln Live-Shows in energetische Momente. Hier steht das eigentliche Quintett nicht selten mit bis zu 12 Menschen auf der Bühne, um die impulsive Mischung aus Pop, Rap, Rock oder auch Disco-Tunes live zu performen.

Mega Mega
www.facebook.com/MegaMegaIstMega

"Hallo, wir sind MEGA! MEGA! und haben keine echte Homepage." Na immerhin, bei den Jungs weiss man wenigstens direkt woran man ist. Halten wir fest, die Jungs von Mega! Mega! sind alles andere als schüchtern und in Anbetracht des Namens auch leicht größenwahnsinnig. Aber auch zurecht, denn die vier Wahlberliner mischen mit ihrem vorantreibenden Indie-Rock schon seit einer ganzen Weile die komplette Bundesrepublik auf. Dieses Jahr werden sie endlich auch die Bühne der Berlin Independent Night erklimmen. Wir warnen vor: Wer sie noch nicht liebt, der wird sie lieben lernen. Versprochen!

Ms Mr
www.facebook.com/msmrsounds

Geheimniskrämerei hat noch Niemandem geschadet, vor allem nicht im Musikbusiness. Im Gegenteil, das Zeitalter des Internets und der sekundenschnellen Informationslieferung dank Suchmaschinen lässt Bands mit wenig bis keinen Suchergebnissen umso interessanter erscheinen - So auch der Fall bei MS MR (die man übrigens "Miss und Mister" ausspricht). Ausser der Info, dass sie aus New York kommen und der seltsamen Genre-Bezeichnung "Tumblr Glitch Pop, Soul Fuzz, Electroshock", ist den Social Media Netzwerken nicht allzu viel zu entlocken. Ihr Blog gleicht einer absurden Bilder-Sammlung seltsamer Internet-Fundstücke. Die Tatsache, dass sie bei demselben Management wie Death Cab for Cutie und Postal Service untergekommen sind und ihr Song "Hurricane" vielversprechend klingt, steigert jedoch die Neugier. Wer das Florence and the Machine-Album also schon satt haben sollte und sich die Wartezeit auf die neue Scheibe von The XX sinnvoll um die Ohren schlagen will, dem sei diese mysteriöse Band empfohlen.

Reptile Youth
www.facebook.com/reptileyouth

Bereits weit vor dem ersten Release von Reptile Youth, konnten Mads Damsgaard und Esben Valloe eine Menge begeisterter Fans um sich scharen. Das liegt nicht nur an dem unwiderstehlichen, dänischen Charme, sondern auch an ihren Live-Shows der Superlative. Die Mischung aus elektronischen Beats und Rock der alten Schule lässt niemanden kalt, ob man will oder nicht, der Kopf nickt mit, die Beine wollen springen. Und wer Damsgaard einmal live auf der Bühne gesehen hat, dem wird völlig klar, was es mit diesem ominösen Speeddance auf sich hat.

 

 

 

Swim Deep
www.facebook.com/pages/SWIM-DEEP/120827374643622

"Das ist ja so was von Neunziger" verstehen die Jungs von Swim Deep nicht als Beleidigung, sondern eher als eines der größtmöglichen Komplimente. Tun sie doch immerhin alles dafür, um dem Image von herausgewachsenen Blondierungen in den Haaren, Nirvana-T-Shirts und überdimensionalen Jeansjacken auf die Sprünge zu helfen. Ganz im Sinne der Neunziger hat sich das Trio selbstverständlich auch dem damals angesagten Grunge verschrieben. Doch statt lediglich billig zu kopieren, mixen sie diesen Grunge mit dem euphorischen Pop der Neuzeit. Vielversprechend wie der junge Kurt Cobain - nur mit positiverer Grundstimmung.

The View
www.facebook.com/View

Es ist wohl unumstritten, dass Großbritannien und Indie-Rock bereits vor Jahrzehnten eine geradezu perfekte Symbiose eingingen. Diese Symbiose hält noch immer an und führte erst kürzlich zum Release des neuen The View Albums "Cheeky For A Reason", welches das Quartett mit seinen mal mehr, mal weniger schrammeligen Gitarren beinahe etwas erwachsen wirken lässt. Und wie es im britischen Indie-Rock eben ist, bleibt die Tendenz zum sympathischen Größenwahn auch hier nicht aus und so zieht The View Frontmann Kyle mal eben einen The Clash-Vergleich zu sich selbst. Nun denn, Selbstbewusstsein hat ja auch noch keiner Band so wirklich geschadet.

 


Tusq
www.facebook.com/tusqmusic

Von Tusq las man im Oktober 2010, als ihr Debütalbum "Patience Camp" erschien, vor allem die immer gleiche Liste der Bands, in denen die Mitglieder schon aktiv waren. Angefangen von Herrenmagazin über The Coalfield bis hin zu Schrottgrenze, dabei konnte und kann die Band soviel mehr als nur eine Nachfolge-Band sein. Vor allem konnte "Patience Camp" eines: Euphorische Aufbruchstimmung anhand von lebensbejahenden Texten und einem kunterbunten Video zum Ohrwurm "Fortune" erzeugen. Zwei Jahre später und nach jeder Menge gespielter Shows kommen Tusq nun endlich mit einem bald erscheinenden zweiten Album zurück auf die Bühne. Man darf gespannt sein.

 

Winter Sleep
www.facebook.com/wintersleep

Es ist nich zuletzt die gefühlvolle und eindringliche Stimme von Sänger Paul Murphy, die Wintersleep so besonders klingen lässt. Die vielschichtigen Indie-Rock-Stücke der Kanadier werden auf der Bühne noch eindringlicher. Dies verschaffte ihnen in der Vergangenheit Support-Slots bei Größen wie den Editors oder White Lies. Bei der B.I.N. 2012 werden sie neben Klassikern auch zahlreiche Songs vom neuen, fünften Album "Hello Hum" live performen, man darf also gespannt sein.


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